bge-bonn-plakatAm Samstag, den 21.01.2017 findet im DGB-Haus, Endenicherstraße 127 in Bonn, von 11:00 Uhr bis 15:00 Uhr eine Veranstaltung zum Bedingungslosen Grundeinkommen statt.


Eingeladene Referenten sind:
  • Dagmar Partenoga (attac, Bonn)
  • Sascha Liebermann (Freiheit statt Vollbeschäftigung, Alfter)
  • Ulrich Buchholz (Bonner Initiative Grundeinkommen e.V.)
  • Winfried Gather (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Köln)
  • Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB (www.gruenes-grundeinkommen.de)
  • Charly Hörster (Landesarbeitgemeinschaft Grundeinkommen NRW, DIE LINKE.)
  • Jürgen Jack_R (Arbeitsgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen, Piratenpartei)
    Der Eintritt ist frei.
Nicht nur durch die Volksabstimmung zum Grundeinkommen (GE) in der Schweiz im Sommer diesen Jahres, ist dieses Thema mittlerweile auch in Deutschland in den Medien angekommen. Pilotprojekte zum GE werden in Finnland, Kanada und den Niederlanden gestartet. Auch in Belgien wird derzeit ein GE von 600 Euro monatlich diskutiert [1], und führende Konzernmanager sehen es mittlerweile als einen Lösungsansatz für die Arbeitswelt von morgen an. Bei vielen unserer Mitmenschen herrscht aber zum Teil nur ein vages, unvollständiges Wissen über das GE vor. Dies führt oft zu einer unsachlichen und von Vorurteilen geleiteten Diskussion in der Öffentlichkeit.


Mit der BGE-Tournee 2017 wollen die Initiator*innen dies ändern. Und ganz viele BGE-Aktivisten aus Parteien, Initiativen und Organisationen unterstützen sie dabei mit ihrem Fachwissen. Im Rahmen von bundesweit angebotenen politischen Bildungsveranstaltungen, werden die Referent*innen kurzweilig und informativ, den Gästen Rede und Antwort stehen. In diesen Veranstaltungen nehmen wir uns viel Zeit hierfür. Neben einer Podiumsdiskussion, unter Einbindung des Publikums, wird auch der direkte Kontakt an verschiedenen Info-Tischen angeboten. Wir stellen also nicht nur Modelle für ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) vor, sondern geben ein sehr umfassenden Überblick über verschiedenste Umsetzungsmöglichkeiten. Die Organisator*innen möchten, dass die Gäste fundiert informiert, die Idee des BGE mit nach Hause nehmen und im Idealfall dann auch weitertragen.
  • Einig sind wir uns über die vier Kriterien eines BGE: individueller Rechtsanspruch, ohne Bedürftigkeitsprüfung, ohne Zwang zur Arbeit oder anderen Gegenleistungen, sichere Existenz und gesellschaftlich-kulturelle Teilhabe.
  • Einig sind wir uns auch darüber, dass ein BGE nicht die soziale Verantwortung unseres Staates überflüssig machen darf.
  • Und einig sind wir uns auch darüber, dass ein BGE nur gemeinsam in einem Konsens mit dem Volk umgesetzt werden sollte, hierzu wollen wir unseren Beitrag leisten und informieren. Damit die Einführung eines BGE als Gewinn für unsere Gesellschaft angesehen wird.
Wie ein BGE zukünftig finanziert werden sollte, steht hierbei zunächst nicht im Vordergrund, sondern die Bereitschaft, sich mit dem Thema BGE gesellschaftlich und politisch zu beschäftigen.